RadPendler

Vier Wege zur Arbeit nebeneinander — für iPhone, iPad und Apple Watch.

RadPendler rechnet dieselbe Strecke auf vier Arten und stellt sie nebeneinander: vier Kästen, vier Fahrzeiten, ein Stern an dem, der heute gewinnt. Alles auf einer Seite, ohne Scrollen. Die App ist für einen echten Arbeitsweg gebaut und danach allgemein geworden — sie kennt keine eingebauten Adressen, rechnet die Radzeit aus der rollenden Geschwindigkeit plus einer Wartezeit je Ampelkreuzung, und sie sagt, was sie nicht weiß, statt zu raten.

Die vier Wege

Ampeln, die mitzählen

Eine Radzeit ohne Ampeln ist eine Radzeit für ein leeres Land. RadPendler holt die Lichtsignalanlagen und die Hauptstraßen entlang der Strecke aus OpenStreetMap, zählt die Kreuzungen auf deiner Route und zeichnet sie als gelbe Punkte auf die Karte. Fahrzeit = Strecke ÷ Fahrgeschwindigkeit + Wartezeit je Ampel; beides ist einstellbar, weil beides von dir abhängt.

Regen, wo du fährst

Nicht „Regenwahrscheinlichkeit 40 %“, sondern Regen an den Punkten deiner Strecke zu den Minuten, an denen du dort bist — aus dem Nowcast des Deutschen Wetterdienstes und aus Open-Meteo. Die Radarbilder laufen über der Karte von jetzt bis zwei Stunden voraus, die Positionsmarke wandert mit. Ab wieviel Regen das Rad in die Bahn gehört, entscheidest du.

Fahrradmitnahme, von dir entschieden

Kein Fahrplan weiß zuverlässig, ob dein Rad mitdarf. Was der VBB zusichert, steht auf „Rad ja“. Alles andere ist ungeklärt — und wird trotzdem vorgeschlagen, mit dem Hinweis dazu, statt stillschweigend zu verschwinden. In den Einstellungen setzt du jede Linie auf ja, nein oder offen; ein Nein nimmt sie aus den Rad-+-Bahn-Vorschlägen heraus.

Countdown bis zum Losgehen

Oben rechts läuft die Zeit bis zum Losgehen — Abfahrt minus deiner Rüstzeit, nicht bis zur Abfahrt. Die Pille färbt sich mit: grün, gelb ab 30 Minuten, orange ab 10, rot ab 5, dunkelrot sobald die Bahn weg ist. Die Warnungen kommen als Mitteilung, auch wenn die App zu ist.

Bundesweit

In Berlin und Brandenburg antwortet der VBB — dort ist er genauer und sagt als Einziger je Zug, ob Räder mitdürfen. Alles darüber hinaus beantwortet Transitous, die von Freiwilligen betriebene MOTIS-Instanz auf dem bundesweiten DELFI-Datensatz, die Rad und Bahn in einem Zug plant. Automatisch, oder fest gewählt.

iPad und Apple Watch

Auf dem iPad steht alles nebeneinander: links Adressen, Zeitwahl, die vier Kästen, die Begründung der Empfehlung und der ganze Zeitstrahl — rechts die Karte über die volle Höhe. Auf der Uhr: der Countdown in derselben Ampelfarbe wie auf dem iPhone, die Fahrt mit allen Abschnitten und die vier Kategorien zum Umwählen. Die Uhr plant nie selbst — sie zeigt, was das iPhone zuletzt geschickt hat, und sagt dazu, wie alt das ist.

Alle Zeiten ohne Gewähr. Fahrpläne, Echtzeitdaten, Ampeln und Regen kommen von fremden Diensten und können falsch, veraltet oder gerade nicht erreichbar sein. RadPendler sagt an, wenn ihm etwas fehlt — ersetzt aber keine Fahrplanauskunft und keine Wetterwarnung.

Support

Fragen, Fehler und Vorschläge gehen an deepframe.support@gmail.com. Hilfreich ist: welches Gerät, welche Version der App (steht im Burger-Menü oben rechts und ganz unten in den Einstellungen), welche Strecke, und was die App gezeigt hat statt dessen, was du erwartet hast. Eine Aufnahme des Bildschirms erklärt meistens mehr als ein Absatz.

Eine Anleitung steckt in der App selbst: Burger-Menü → Anleitung.

Die App startet ohne Adressen — Start und Ziel werden oben in der Kopfzeile gewählt. Was danach gespeichert wird und was nicht, steht in der Datenschutzerklärung.

Datenschutz, in einem Satz

Kein Konto, keine Analytik, keine Werbung, kein Server dieses Projekts. Deine Adressen bleiben auf deinen Geräten und in deiner eigenen iCloud; an die Routing- und Fahrplandienste gehen die Koordinaten, weil sich eine Route sonst nicht berechnen lässt. Die vollständige Erklärung sagt, welche Dienste das sind und was sie jeweils zu sehen bekommen.